Arzneimittel und Medikamente zur Raucherentwöhnung unterstützen den guten Vorsatz endlich mit dem Rauchen aufzuhören und gewähren somit einen langfristigen Erfolg. Im Wesentlichen kommen zur Zeit drei Formen von Arzneimitteln zur Raucherentwöhnung zur Anwendung. Dies sind die schon seit langem bekannten Nikotinkaugummis sowie die Nikotinlutschtabletten und in den letzten Jahren zunehmend auch die Nikotinpflaster.
Welches Medikament zur Raucherentwöhnung das richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst stellt sich die Frage, ob man sofort und komplett mit dem Rauchen aufhören möchte oder ob man den Zigarettenkonsum zunächst allmählich reduzieren möchte, um dann in einiger Zeit erst komplett auf die Zigarette zu verzichten. Eine weitere wichtige Frage ist, wie hoch der derzeitige Konsum ist und in welcher Wirkstärke ich das Medikament anwenden muss. Nicorette Kaugummis gibt es zum Beispiel in zwei Wirkstärken von 2mg oder 4mg. Der Kaugummi, den es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt, reduziert das Rauchverlangen und mildert die Entzugserscheinungen. Ähnliches gilt für die Lutschtabletten. Bei den Nikotinpflastern wird dem Körper Nikotin über die Haut zugeführt. Man spricht daher auch von transdermalen Pflastern. Wichtig im Unterschied zu Kaugummi und Lutschtabletten ist hier unbedingt das Rauchen von Anfang an komplett einzustellen - also kein Ausschleichen des Rauchens und keine zusätzliche Anwendung von Kaugummis oder Lutschtabletten. Nikotinpflaster gibt es in unterschiedlichen Wirkstärken. Hier sollte die Raucherentwöhnung - also der Nikotinentzug - unbedingt ärztlich überwacht werden. Seit einiger Zeit ist auch ein Nasenspray mit Nikotin auf dem Markt.

